Verfügbarkeit: Diese Funktion steht ab portier Vision 5.5.0 zur Verfügung. Ältere Versionen müssen einmalig manuell auf 5.5.0 aktualisiert werden, bevor sich der Auto-Updater aktiviert.
Ab Version 5.5.0 aktualisiert sich portier Vision selbst. Der alte Update-Mechanismus über die Einstellungen ist entfallen. Stattdessen prüft Vision regelmäßig im Hintergrund, ob eine neue Version verfügbar ist, und installiert sie nach Bestätigung über einen signierten MSI-Installer.
Damit endet die Phase, in der Updates manuell verteilt werden mussten. Neue Releases erreichen Ihre Arbeitsplätze ohne RDP-Sitzung, ohne Software-Verteilungspaket und ohne Eingriff durch portier oder Ihr IT-Team, sofern der Auto-Modus aktiv ist.
Im Menü Hilfe steht der Eintrag Auf Updates prüfen zur Verfügung. Der Dialog zeigt:
Den Produktnamen und die installierte Version
Eine Schaltfläche zum Aktivieren oder Deaktivieren der automatischen Prüfung beim Programmstart
Die Schaltfläche Auf Updates prüfen
Auf Updates prüfen stößt sofort eine Abfrage gegen den Update-Server an. Ist eine neuere Version verfügbar, öffnet sich das Update-Fenster mit den Release Notes und der Schaltfläche Update herunterladen und installieren. Der laufende Vision-Client wird beim Start des Installers automatisch geschlossen, der MSI installiert die neue Version, und Vision startet anschließend wieder.
Im Hintergrund prüft Vision außerdem in regelmäßigen Abständen, ohne dass der Benutzer aktiv werden muss. Wird dabei eine neuere Version gefunden, erscheint dieselbe Update-Aufforderung.
Wenn die zentrale Datenbank bereits auf eine neuere Vision-Version aktualisiert wurde, der Client am Arbeitsplatz aber noch die alte Version nutzt, blockiert Vision den Login mit einem Versionssperren-Dialog. Dieser zeigt:
Die geforderte Version (Datenbank)
Die installierte Version (Arbeitsplatz)
Die Schaltfläche Update now
Der Klick auf Update now startet den Installer direkt aus dem Dialog. Die Sperre ist somit kein Bremsklotz mehr, sondern führt direkt in den Update-Prozess. Nach Abschluss kann der Benutzer sich anmelden.
Drei Modi steuern, wie Vision auf Arbeitsplätzen mit dem Auto-Updater umgeht. Sie werden pro Maschine über einen Registry-Schlüssel festgelegt:
HKLM\Software\portier\Vision\UpdateMode
Auto — Vision prüft automatisch und schlägt Updates vor. Standard nach einer Neuinstallation.
Notify — Vision deaktiviert die automatische Hintergrundprüfung. Updates können weiterhin manuell über Hilfe > Auf Updates prüfen angestoßen werden. Geeignet für Umgebungen, in denen Software-Verteilung über Intune, SCCM oder vergleichbare Werkzeuge zentral gesteuert wird.
Managed — Vision deaktiviert die Update-Funktion vollständig. Der Hilfe-Dialog zeigt einen Hinweis, dass Updates von der IT verwaltet werden. Die Bedienelemente sind ausgegraut.
Der Registry-Wert kann per Gruppenrichtlinie (GPO), Intune-Policy oder Skript ausgerollt werden. Vision liest den Wert beim Programmstart aus.
Jede Vision-Installation, ob Neuinstallation oder Inplace-Update, setzt UpdateMode = Auto. IT-Teams, die Notify oder Managed per GPO oder Intune-Policy ausrollen, sind davon nicht betroffen: die Gruppenrichtlinie wird nach der MSI-Installation erneut angewendet und überschreibt den Wert. Skriptbasierte Overrides müssen nach einem Update erneut gesetzt werden.
Windows mit lokalen Administratorrechten für die Installation, da der MSI per-Machine installiert. Für die alleinige Update-Prüfung (also den Klick auf "Auf Updates prüfen") sind keine Administratorrechte erforderlich, wohl aber für die Installation des heruntergeladenen Pakets.
Netzwerkzugang zu dl.portiervision.com über HTTPS.
WinSparkle nutzt den im System konfigurierten Proxy. Eine separate Proxy-Konfiguration in Vision ist nicht erforderlich.
Alle ausgelieferten MSI-Pakete sind mit dem portier Code-Signing-Zertifikat signiert. Windows verifiziert die Signatur vor der Installation. Pakete ohne gültige Signatur werden von Windows verweigert. Der Installer wechselt während der Installation in den Hintergrund-Service-Kontext, sodass Vision auch in Umgebungen mit AppLocker oder WDAC funktioniert, sofern signierte MSIs zugelassen sind.
Prüfen Sie den Registry-Wert HKLM\Software\portier\Vision\UpdateMode. Bei Managed sind Updates deaktiviert.
Prüfen Sie die Erreichbarkeit von dl.portiervision.com per Browser oder curl.
Prüfen Sie über Hilfe > Auf Updates prüfen, ob Vision den Server erreicht. Bei Erfolg ohne neuere Version erscheint die Meldung "Sie verwenden die aktuelle Version".
Bei aktivem Citrix- oder Terminalserver-Setup prüfen Sie, ob WinSparkle mit dem dort eingesetzten Sicherheitsmodell verträglich ist. Im Zweifel UpdateMode = Managed setzen und Updates über das Software-Verteilungswerkzeug einspielen.
Nach einem erfolgreichen Update startet Vision direkt mit der neuen Version. Eventuelle Datenbankmigrationen werden beim ersten Login automatisch ausgeführt. Die Release Notes der neuen Version finden Sie im Update-Fenster vor der Installation und nachträglich auf https://help.portiervision.com/changelog.