Verfügbarkeit: Dieser Artikel beschreibt den MSI-Installer von portier Vision ab Version 5.5.0. Ältere Versionen verwenden den NSIS-Installer mit anderen Parametern; siehe Abschnitt am Ende.
Ab Version 5.5.0 wird portier Vision als signiertes MSI-Paket ausgeliefert. Damit lässt sich Vision mit den Standard-Windows-Werkzeugen verteilen: Group Policy (GPO), Microsoft Intune, SCCM/MECM, PDQ Deploy oder einem PowerShell-/Batch-Skript über msiexec. Pro Maschine wird nach C:\Program Files (x86)\portier\Vision installiert; Upgrades von älteren MSI-Versionen werden automatisch erkannt und ersetzt.
Standardbefehl für eine unbeaufsichtigte Installation:
msiexec /i PortierVision-5.5.0.msi /qn /norestart/i — Installation
/qn — keine UI, keine Dialoge
/norestart — unterdrückt einen automatischen Neustart
Lokale Administratorrechte sind erforderlich, da der MSI per-Machine installiert.
Der Zielpfad kann auf einer frischen Maschine über die INSTALLFOLDER-Eigenschaft gesetzt werden:
msiexec /i PortierVision-5.5.0.msi /qn /norestart INSTALLFOLDER="D:\portier\Vision"Wichtig: Wenn auf der Maschine bereits eine Vision-Installation existiert (egal ob MSI- oder Legacy-NSIS-Installation), liest der Installer den vorhandenen Pfad aus HKCU\Software\portier\Vision\InstallPath bzw. HKLM\Software\portier\Vision\InstallPath und überschreibt damit jeden INSTALLFOLDER-Wert von der Kommandozeile. Das ist beabsichtigt: Upgrades bleiben an ihrem Platz. Möchten Sie den Pfad ändern, müssen Sie zuerst deinstallieren.
Vision installiert nach jedem Setup HKLM\Software\portier\Vision\UpdateMode = Auto. Soll der eingebaute Auto-Updater unterdrückt werden, weil Ihre Software-Verteilung Updates zentral steuert, setzen Sie den Wert über GPO oder Intune-Policy auf Managed oder Notify. Die Gruppenrichtlinie wird nach der MSI-Installation erneut angewendet und überschreibt den Wert.
Details zu den drei Modi: Automatische Updates für portier Vision.
Für eine ausführliche Installationsprotokollierung:
msiexec /i PortierVision-5.5.0.msi /qn /norestart /l*v "C:\Temp\vision-install.log"/l*v protokolliert alle Meldungen einschließlich Verbose-Ausgabe. Bei Fehlern in der Software-Verteilung ist diese Datei der erste Anlaufpunkt.
Wenn die ursprüngliche MSI-Datei vorhanden ist:
msiexec /x PortierVision-5.5.0.msi /qn /norestartOhne MSI-Datei den Product Code aus der Uninstall-Registry lesen und übergeben:
$entry = Get-ItemProperty HKLM:\SOFTWARE\WOW6432Node\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall\* |
Where-Object DisplayName -eq 'PortierVision' | Select-Object -First 1
if ($entry) {
Start-Process msiexec.exe -ArgumentList "/x $($entry.PSChildName) /qn /norestart" -Wait
}Nicht Get-WmiObject Win32_Product bzw. Get-CimInstance Win32_Product verwenden: diese Klasse löst einen Windows-Installer-Konsistenzcheck über alle installierten MSIs aus und braucht oft mehrere Minuten pro Maschine.
Der UpgradeCode {3F8A6B2D-4E17-4F9C-8A5B-2C6D1E3F4A7B} bleibt versionsübergreifend konstant. Der ProductCode (der für msiexec /x benötigt wird) ändert sich mit jeder Version und steht in der Uninstall-Registry unter PSChildName.
Eine neuere MSI-Version über eine bestehende Installation auszuführen, ist ein Major Upgrade: der MSI entfernt zunächst die alte Version (inklusive ausführlichem Stop einer laufenden PortierVision.exe über den Windows Restart Manager) und installiert anschließend die neue Version. Es ist kein separates Deinstallieren erforderlich. Benutzereinstellungen in der Registry und Datenbankverbindungen bleiben erhalten.
Nach jeder Neuinstallation oder Major-Upgrade-Installation startet der MSI PortierVision.exe automatisch im Kontext des angemeldeten Benutzers. Bei einem unbeaufsichtigten Rollout über Intune oder SCCM im SYSTEM-Kontext ohne angemeldeten Benutzer verläuft dieser Start ergebnislos im Hintergrund. Wird der MSI dagegen interaktiv unter einem Admin-Account oder per Skript auf einem Arbeitsplatz mit aktiver Benutzersitzung ausgeführt, öffnet sich Vision sofort nach Abschluss. Dieses Verhalten lässt sich aktuell nicht über einen MSI-Parameter unterdrücken; planen Sie Rollouts entsprechend zu Zeiten, in denen die Maschinen nicht aktiv genutzt werden.
msiexec /fa PortierVision-5.5.0.msi /qn/f = Reparatur, a = alle Dateien neu installieren. Nützlich nach einer beschädigten Installation.
Versionen vor 5.5.0 verwenden einen NSIS-Installer (SetupPortierVision_X.Y.Z.exe). Die Silent-Parameter sind /S (silent), /D=<Pfad> (ohne Anführungszeichen) sowie Komponenten-Flags /vision=, /firebird=, /reports=. Für neue Rollouts sollten Sie auf 5.5.0 oder neuer wechseln, damit alle Standard-MSI-Werkzeuge zur Verfügung stehen.