Langsame Leistung von portier Vision auf SQL Server eingrenzen

Wie Ihr IT-Team langsame Leistung von portier Vision auf einem SQL Server eingrenzt und welche Daten der portier Support dafür braucht.

Diese Anleitung gilt für Installationen mit Microsoft SQL Server. Läuft Vision auf Firebird, überspringen Sie Abschnitt 3. Alle anderen Schritte bleiben gleich.

Sammeln Sie die Daten während der langsamen Phase, nicht danach. Ein Screenshot aus dem Normalbetrieb hilft uns nicht weiter.

1. Systemressourcen

Task-Manager

  • Öffnen Sie den Task-Manager mit Strg + Shift + Esc.

  • Beobachten Sie CPU, Arbeitsspeicher und Datenträger während der langsamen Phasen.

  • Notieren Sie Spitzen oder dauerhaft hohe Auslastung, vor allem beim SQL Server-Prozess (sqlservr.exe) und beim Vision-Client (PortierVision.exe).

Ressourcenmonitor

  • Öffnen Sie den Ressourcenmonitor aus dem Task-Manager heraus, Registerkarte Leistung, dann Ressourcenmonitor öffnen.

  • Prüfen Sie dort die detaillierte Ressourcennutzung.

Was Sie uns schicken

  • Screenshots oder Protokolle aus Task-Manager und Ressourcenmonitor, aufgenommen in der langsamen Phase.

  • Angaben zu Prozessen mit auffällig hohem Verbrauch.

2. Netzwerk

Ping

  • Öffnen Sie die Eingabeaufforderung.

  • Starten Sie einen Dauerping auf den SQL Server: ping -t [SQLServerIPAdresse]

  • Notieren Sie hohe Latenzen und verlorene Pakete.

Traceroute

  • Öffnen Sie die Eingabeaufforderung.

  • Führen Sie tracert [SQLServerIPAdresse] aus. So sehen Sie die Netzwerksprünge und mögliche Engpässe.

Was Sie uns schicken

  • Ergebnis des Dauerpings mit Latenz und Paketverlust.

  • Vollständige Ausgabe des Traceroute.

3. SQL Server

Dieser Abschnitt setzt SQL Server Management Studio (SSMS) voraus.

Aktivitätsmonitor

  • Öffnen Sie SSMS und verbinden Sie sich mit dem SQL Server.

  • Prüfen Sie im Aktivitätsmonitor CPU, Arbeitsspeicher und E/A-Wartezeiten.

  • Suchen Sie nach blockierenden Sitzungen und langlaufenden Abfragen.

Ausführungsplan

  • Aktivieren Sie im Menü Abfrage den Punkt Tatsächlichen Ausführungsplan einschließen (Strg + M).

  • Führen Sie die langsame Abfrage erneut aus und speichern Sie den Plan.

Was Sie uns schicken

  • Screenshots oder Protokolle aus dem Aktivitätsmonitor.

  • Angaben zu blockierenden Sitzungen und langlaufenden Abfragen.

  • Die Ausführungspläne der langsamen Abfragen.

4. Ereignisprotokolle

Ereignisanzeige

  • Öffnen Sie die Ereignisanzeige und gehen Sie auf Windows-Protokolle, dann Anwendung und System.

  • Suchen Sie nach Fehlern und Warnungen zum SQL Server.

Was Sie uns schicken

  • Die passenden Einträge aus der Ereignisanzeige, vor allem Fehler und Warnungen zu SQL Server oder zum Netzwerk.

5. Leistungsindikatoren

Leistungsüberwachung (PerfMon)

  • Öffnen Sie die Leistungsüberwachung. Geben Sie dazu perfmon im Ausführen-Dialog ein.

  • Richten Sie eine Datensammlergruppe für diese SQL Server-Indikatoren ein:

  • SQLServer:SQL Statistics

  • SQLServer:Buffer Manager

  • SQLServer:General Statistics

  • Nehmen Sie Network Interface und PhysicalDisk mit auf.

Was Sie uns schicken

  • Protokolle oder Screenshots der Indikatordaten.

  • Spitzen oder dauerhaft hohe Werte, die Ihnen aufgefallen sind.

Zusammenfassung

Mit diesen fünf Messungen grenzt Ihr IT-Team die Ursache der langsamen Leistung meist selbst ein. Kommen Sie damit nicht weiter, schicken Sie die gesammelten Daten an unser Support-Team. Wir gehen sie mit Ihnen durch.

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